Mit dem Leitzphone bringt Leica ihr erstes international verfügbares Smartphone auf den Markt. Das Gerät soll klassische Leica-Designelemente mit aktueller Smartphone-Technik verbinden. Im Fokus steht die mobile Fotografie.
Von Gabriele Fischl
Im Zentrum des Leica Leitzphone powered by Xiaomi steht ein Triple-Kamerasystem. Als Basis dient ein Vario-APO-Summilux 1:1,67 – 2,9 / 14 – 100 ASPH.-Objektiv. Dieses soll über verschiedene Brennweiten hinweg eine gleichbleibend hohe Abbildungsleistung liefern und unter anderem Farbabweichungen reduzieren.
Die Hauptkamera nutzt einen 1-Zoll-Sensor mit LOFIC- Technologie( Lateral Overflow Integration Capacitor). Diese Technik soll den Dynamikumfang erhöhen und damit Vorteile bei kontrastreichen Motiven bieten. Ergänzt wird das System durch eine Periskop-Telekamera mit 200 Megapixeln. Sie deckt einen optischen Zoombereich von 75 bis 100 Millimetern ab und verfügt über Autofokus sowie optische Bildstabilisierung( OIS).
Gestalterisch orientiert sich das Smartphone an der Designsprache von Leica
Ein zentrales Bedienelement ist ein mechanischer Kameraring.
Leica bringt das Know-how in den Bereichen Optik, Farbkalibrierung und Bildverarbeitung ein. Xiaomi steuert die mobile Plattform bei, die für Rechenleistung und Bildverarbeitung zuständig ist. Das Zusammenspiel soll eine natürliche Farbwiedergabe und konsistente Bildcharakteristik ermöglichen. Gestalterisch orientiert sich das Smartphone an der Designsprache von Leica. Eine schwarze Glasfaser-Rückseite trifft auf einen gerändelten Metallrahmen. Der rote Leica-Punkt ist ebenfalls Bestandteil des Designs.
Ein zentrales Bedienelement ist ein mechanischer Kameraring. Über ihn lassen sich Funktionen wie Zoom, Belichtungswert, ISO oder Verschlusszeit steuern. Auch der Wechsel von Brennweiten und Leica Looks ist darüber möglich. Die Bedienung soll sich damit stärker an klassischen Kameras orientieren. Das Leica Leitzphone powered by Xiaomi kostet 1.999 Euro.