... aller weltweit berichteten tödlichen oder verletzungsbedingten Selfie-Vorfälle entfallen auf Indien – damit ist das Land trauriger Spitzenreiter im globalen Vergleich. Eine US-Studie der Barber Law Firm, die Zwischenfälle von März 2014 bis Mai 2025 untersucht hat, zeigt: Der Wunsch nach dem perfekten Bild kann lebensgefährlich werden. Denn wer zu sehr auf Pose und Perspektive achtet, vergisst oft die Realität um sich herum. So wie eine Turnerin, die am Schloss Neuschwanstein für ein Selfie ihr Leben verlor. Insgesamt verzeichnete die Studie 214 Todesfälle allein in Indien – begünstigt durch eine hohe Bevölkerungsdichte und viele gefährliche, aber öffentlich zugängliche Orte. Auf Platz zwei folgen die USA mit 45 Betroffenen, dicht gefolgt von Russland. Ein Blick auf die Statistik, der zum Innehalten mahnt – bevor der nächste waghalsige Schnappschuss zur letzten Aufnahme wird.
Sterben für das perfekte Bild? Eine US-Studie zeigt, dass das Streben nach dem perfekten Selfie gar nicht so selten tödlich endet.