C / O Berlin Foundation, Hardenbergstr. 22 – 24, 10623 Berlin
20.6.– 2.9. co-berlin. org
Seit den späten 1960er-Jahren bewegt sich Schels zwischen dokumentarischer und künstlerischer Fotografie. Bekannt wurde er vor allem durch seine Schwarzweiß-Porträts, deren charakteristisch reduzierte, stark verdichtende Bildsprache er seit den 1980er-Jahren entwickelte. In Langzeitstudien und Porträtserien widmet er sich Grundfragen menschlicher Existenz, beschäftigt sich mit Präsenz und Wahrnehmung, mit Identität und existenziellen Übergängen. Schels richtet den Blick auf den unverstellten Ausdruck – von den Gesichtern Neugeborener bis zu Hundertjährigen, von bekannten Persönlichkeiten wie dem Dalai Lama bis zu unbekannten Menschen sowie von Tieren bis zu Pflanzen.
Anlässlich des 90. Geburtstags von Walter Schels zeigt C / O Berlin in Zusammenarbeit mit der Stiftung F. C. Gundlach die erste große Retrospektive des Fotografen in Berlin. Mit mehr als 300 Arbeiten eröffnet sie neue Einblicke in ein Werk, das sich über fast sieben Jahrzehnte erstreckt.
Moisis Katze, No. 2, 1980
Walter Schels, Selbstporträt, zweimal rechte Gesichtshälfte, 1985, a. d. S. Halbierungen
Empire State Building, Aufnahme 1968, analoge Fotomontage 1976