KURIOSITÄTEN DES DEUTSCHEN KAMERAMUSEUMS Die fotografierenden Pommes frites
In dieser Serie werfen wir einen Blick auf besondere Fundstücke aus dem Deutschen Kameramuseum – skurrile Konstruktionen und charmante Gimmicks, die zeigen, wie kreativ Fototechnik schon immer war.
Text & Bilder: Kurt Tauber
Auf den ersten Blick eine große Tüte Pommes( 15 cm hoch) von McDonald’ s, aber in Wirklichkeit eine „ gut getarnte“ Pocketkamera. Klappt man den mittleren Block der „ Pommes“ nach oben, werden der Sucher und das darunter liegende Aufnahmeobjektiv freigelegt. Der manuelle Filmtransport erfolgt durch das im Bild sichtbare Rändelrad Mitte rechts. Jahrelang hat Museumsleiter Tauber nach so einem „ Exponat“ Ausschau gehalten, aber die meist geforderten 150 bis 200 Euro wollte er nicht zahlen. Bei 50 Euro schlug Tauber zu. Leicas, Hasselblads und Linhofs bekommt das Museum im Dutzend geschenkt – eine solche Pommes Cam war unter Tausenden Neuzugängen nie dabei …