Aufnahmen im Querformat zu machen und später bei Bedarf durch Beschneiden hochformatige Bilder zu erzeugen. Versuche aber auch einmal, hochformatige Aufnahmen zu machen, wo du es üblicherweise nicht tun würdest. Experimentiere mit deinem Zoom oder variiere deinen Standpunkt. Und: Sowohl bei hoch- als auch bei querformatigen Aufnahmen kannst du die Komposition durch nachträgliches Beschneiden ab und an noch deutlich verbessern.
Ein Motiv, zwei Formate: Das Hochformat verzichtet auf die abdunkelnde Vignette rund um das einfallende Licht und wirkt so freundlicher.
Es wäre natürlich auch ein zu großer Zufall, wenn deine Motive immer zum Sensorformat deiner Kamera passen würden. Beschneide deine Bilder einmal auf 16:9 für einen Breitband-Effekt oder auf ein quadratisches Format, wie wir es von klassischen Mittelformatkameras her kennen. Denke bereits bei der Komposition an das spätere Format.
WARUM FUNKTIONIERT DAS FOTO?
Lieber Hoch- oder Querformat? Versuche einfach beides! Hier wirken beide Formate auf ihre Weise.
1 In beiden Formaten lässt sich die Drittelregel im Bild wiederfinden. Der Stamm des Hauptbaums liegt auf der rechten Vertikalen, die Bodenlinie auf der unteren Horizontalen.
2 Toll wirkt auch der flächige Einsatz der Farben, die zusätzlich im Kalt-Warm-Kontrast stehen( siehe auch Tipp 9).