S chlecht komponierte Fotos lassen den Betrachter im Unklaren darüber, wo er genau hinschauen soll. So wandert das Auge ziellos umher, ohne einen klaren Fokuspunkt zu finden. Das erzeugt
Der Kurve entlang: Die weitausladende Kurve des Wegs nimmt den Betrachter mit auf die Reise des Wanderers auf seinem Weg in die Berge. ein Gefühl von Verunsicherung. Verwende Linien als Gestaltungselemente, um die Blickbewegungen der Betrachter bewusst zu steuern. Zusammenlaufende Linien verleihen einer Aufnahme Perspektive und eine dreidimensionale Tiefe, die einen förmlich in das Bild hineinzieht. Geschwungene Linien können den Betrachter auf eine Reise durch das Foto begleiten und ihn auf das Hauptelement hinleiten. Linien finden sich überall in Form von Mauern, Zäunen, Straßen, Gebäuden oder Stromleitungen. Sie können auch nur angedeutet sein, zum Beispiel durch die Richtung, in die eine Person im Bild schaut. Unabhängig davon, ob du starke, deutlich im Bild sichtbare Linienelemente verwendest oder Linien durch Blickrichtungen von Porträtierten oder durch Arrangieren bestimmter Formen und Strukturen nur andeutest, entfalten sie ihre steuernde Wirkung.
WARUM FUNKTIONIERT DAS FOTO?
Die helle Linie des Bergwegs fängt den Blick des Betrachters ein und leitet ihn durch das Bild.
1 Wenn ein Bild eine klare Linie wie diese enthält, sind unsere Augen quasi gezwungen, dieser zu folgen.
2 Mit zunehmender Entfernung verjüngt sich der Weg. Dadurch wird der Blick noch etwas stärker ins Bild gezogen.
3 Ein tolles I-Tüpfelchen ist die Person, die auf dem Weg wandert. Der enorme Größenunterschied zwischen ihr und den Bergen lässt letztere noch beeindruckender wirken.