PhotoWeekly 30.09.2026 | Page 28

SPECIAL KAUFBERATUNG 28

IM VERGLEICH

VON RAW ZU FOTO

Bildbearbeitungssoftware ist der Schlüssel zum fertigen Bild. Wir zeigen dir das „ Who is Who“ und wer mit wem am besten arbeiten kann.

Von Ben Kraus

Die Leidenschaft, Bilder zu machen,

Momente zu sammeln und Erinnerungen festzuhalten, treibt die meisten von uns Fotografen an. Ob die Landschaft bei Sonnenaufgang, das Sommerporträt oder die Action auf der Piste – gute Fotos brauchen Planung, Erfahrung und das richtige Equipment. Doch damit ist leider noch nicht Schluss. Auch wenn ein Trend erkennbar wird und der Begriff „ Straight out of Camera“, also direkt von der Kamera in die Welt hinaus, immer häufiger fällt, steht für die meisten von uns zwischen der Aufnahme und dem fertigen Bild die Entwicklung per Software.

Aus der Tradition der Dunkelkammer heraus haben sich seit der Einführung der Digitalkamera unzählige Programme einen Namen auf dem Markt gemacht. Alle wollen grundlegend das Gleiche: unsere RAW-Dateien in echte Fotos verwandeln. Was einst an Alchemie grenzte, ist heute filigranes Justieren mit dem Mauszeiger – und in Zukunft wohl mit der KI. Doch der Schritt zum Foto bleibt.

VOM SENSOR AUF DIE FESTPLATTE

Zwischen Scharfzeichnern, Retusche- Plug-ins und Filtersammlungen sind es die hochwertigen Programme, die zwar finanziell belastender sind, aber die wahre Entwicklung von der RAW- Datei zum Bild ermöglichen – wie einst die Dunkelkammer. Die digitale Dunkelkammer, die dem Fotografierenden erlaubt, ein Bild für alle so sichtbar zu machen, wie er oder sie es im Moment der Aufnahme vor sich hatte.

Wir haben uns die Bekanntesten einmal genauer angeschaut und nach Nutzen und Funktion für dich eingeordnet.

Adobe Photoshop 2026