Mit der Z5IIC erweitert Nikon sein spiegelloses Z-System um eine kompakte Vollformatkamera, die sich vor allem an Einsteiger richtet. Im Inneren arbeiten ein 24,5-Megapixel-FX-Sensor und der EXPEED-7-Prozessor. Dazu kommt eine kamerainterne Bildstabilisierung mit einer angegebenen Wirkung von bis zu 7,5 Blendenstufen. Der Autofokus erkennt Menschen, Haustiere, Fahrzeuge und Vögel –
und erstmals bei einer Nikon-Z-Kamera auch Fische. Bei wenig Licht soll das AF-System bis-10 LW arbeiten.
Ein wesentliches Merkmal des schlanken Flat- Top-Konzepts: Auf einen elektronischen Sucher
QUICK FACTS
Preis: 1.549 Euro( UVP Gehäuse)
Sensor: FX-CMOS mit 24,5 Megapixel
Video-Auflösung: 4K UHD bis 60p / 50p im DX-Format
verzichtet Nikon. Die Bildgestaltung und Bedienung erfolgen stattdessen über den neig- und drehbaren 3,2-Zoll-Touchscreen. Damit orientiert sich die Z5IIC stärker an einer vom Smartphone vertrauten Bedienweise und hält gleichzeitig das Gehäuse kompakt.
Bei Serienaufnahmen erreicht die Kamera regulär bis zu 14 Bilder pro Sekunde; spezielle Highspeed- Modi ermöglichen höhere Bildraten. Videos nimmt die Z5IIC in 4K mit bis zu 60p auf, wobei 4K / 50p und 60p im DX-Format aufgezeichnet werden. Auch 12-Bit-N-RAW steht zur Verfügung.
Kein Sucher: Bei der Nikon Z5IIC erfolgt die Bildkontrolle vollständig über den neig- und drehbaren Touchscreen.
Den Einstieg erleichtern 15 Motivprogramme. Über die Nikon Imaging Cloud lassen sich außerdem Bildrezepte von Nikon, RED und Nikon Creators auf die Kamera übertragen. Eine Filmkörnungsfunktion verleiht Fotos und Videos auf Wunsch einen analogen Charakter. Automatische Firmware-Updates über die Imaging Cloud gehören ebenfalls zum Konzept.
Das kompakte Gehäuse wiegt mit Akku und Speicherkarte rund 620 Gramm. Ein Rahmen aus Magnesiumlegierung sowie Abdichtungen gegen Staub und Feuchtigkeit sollen die Kamera für den mobilen Einsatz rüsten. Zur Ausstattung gehören ein SD-Kartenfach, USB-C, HDMI sowie Mikrofon- und Kopfhöreranschlüsse, WLAN und Bluetooth.
Die Nikon Z5IIC soll Mitte
Oktober 2026 in Schwarz und Silber erhältlich sein. Das Gehäuse kostet 1.549 Euro, verschiedene Kits mit NIKKOR-Z-Objektiven starten bei 1.849 Euro.
Kompakt und handlich: Dank des schlanken Gehäuses lässt sich die Z5IIC auch einhändig bedienen.
Unser erster Eindruck
„ Die Nikon Z5IIC macht den Einstieg angenehm unkompliziert.“
Ben Lorenz, Director Publishing & Brands
Nikon kombiniert bei der Z5IIC Vollformatsensor, leistungsfähige Bildstabilisierung und aktuelle Autofokustechnik mit einer bewusst einfachen, Touchscreen-orientierten Bedienung. Das macht sie insbesondere für den Umstieg vom Smartphone oder einer einfacheren Kamera interessant. Der Verzicht auf einen elektronischen Sucher dürfte allerdings nicht jedem Fotografen gefallen. Auch das einzelne SD-Kartenfach und der DX-Crop bei 4K / 50p und 60p sollte man vor dem Kauf berücksichtigen.