Photoshop und Lightroom bleiben das Referenz-Duo für ambitionierte Fotografie. Während Lightroom den strukturierten RAW-Workflow liefert, übernimmt Photoshop die Detailarbeit bis ins letzte Pixel.
ADOBE PHOTOSHOP 2026 ca. 24 € / Monat( Fotografie-Abo)
PRO
umfassende Fotokorrektur
Camera RAW KI-Werkzeuge
Integration neuer KI-Modelle
Harmonisieren- Werkzeug
CONTRA
Funktionsüberfrachtet
Photoshop bleibt der Bildbearbeitungsstandard und das umfangreichste Werkzeug im Test. Auch 2026 setzt Adobe massiv auf KI – neu sind unter anderem KI-basierte Perspektiv- und Lichtanpassungen sowie eine nochmals präzisere Maskenerkennung, selbst bei Haarund Fellstrukturen. Der Smart- Object-Workflow wurde weiter verbessert und erlaubt flexiblere, nichtdestruktive Anpassungen. Das ebenfalls neue Camera Raw deckt nahezu alle relevanten RAW-Korrekturen auf Lightroom-Niveau ab. Allerdings: Photoshop wird zwar mit jeder KI- Funktion leistungsfähiger, die Bedienung aber leider unübersichtlicher.
Weitere Infos �
ADOBE LIGHTROOM CC 2026 ca. 15 € / Monat
PRO
hervorragende Bildkorrektur
durchdachte Arbeitsabläufe
Apps für Desktop und Mobil
adaptive KI-Presets
CONTRA
assistierte Bildauswahl ausbaufähig
Vorher-Nachher- Ansicht
Lightroom bleibt die erste Wahl für strukturierte RAW-Workflows. Auch 2026 liegt der Fokus klar auf Optimierung: Die KI-gestützten adaptiven Presets für Porträts funktionieren im Test erstaunlich gut und liefern schnelle, stimmige Ergebnisse. Wer mehr Kontrolle will, fährt mit den automatischen Maskierungen für Gesichtsbereiche und manueller Korrektur aber meist besser. Außerdem am Start: schnellere KI-Entrauschung, objektbasierte Maskengruppen und endlich eine erweiterte Vergleichsansicht. Die neue assistierte Bildauswahl hilft, schnell die besten Fotos zu finden – die Funktion hat Potenzial, kann aber mit dem, was schon die Fotos-App am iPhone oder Excire am Desktop können, nicht mithalten.