PhotoWeekly 13.05.2026 | Page 15

SPECIAL INTERVIEW 15

Welche Botschaft oder welches Gefühl möchten Sie mit Ihrer minimalistischen Schwarzweiß-Fotografie vermitteln? Meine Fotografien

Goli nutzte die unterschiedlichen Schatten, um die verbindenden Elemente hervorzuheben, die zur Bildgeschichte beitragen. sollen dazu einladen, innezuhalten und die Schönheit des Alltäglichen wahrzunehmen. Ich möchte eine Atmosphäre der Ruhe und Kontemplation erzeugen – Bilder, die dazu anregen, sich mit den eigenen Gefühlen und Erfahrungen zu verbinden.

Wer zählt zu Ihren wichtigsten Einflüssen oder Inspirationsquellen in der Fotografie?

Besonders inspiriert haben mich amerikanische Fotografen wie Ansel Adams, Minor White und Edward Weston. Ihre Fähigkeit, das Wesen eines Ortes oder Objekts mit solcher Schlichtheit und Eleganz einzufangen, beeindruckt mich bis heute.

Mit welcher Kameraausrüstung arbeiten Sie? Fällt Ihr Equipment ebenso minimalistisch aus

Hier schafft der negative Raum dem Motiv Raum zum Atmen. wie das Genre, das Sie fotografieren?

Minimalistische Fotografie erfordert nicht unbedingt High-End-Equipment – ein geschultes Auge, etwas Kreativität und grundlegende Kenntnisse in der Bildbearbeitung reichen völlig aus. Selbst mit einem Smartphone lassen sich beeindruckende minimalistische Aufnahmen machen. Dieser Ansatz setzt auch in der Bearbeitung auf Einfachheit. Ich arbeite mit dem Xiaomi 12 Lite Smartphone, einer Canon EOS 6D und dem Canon EF 24 – 105 mm f / 4 L.

Was war bisher der stolzeste Moment in Ihrer fotografischen Laufbahn?

Einer meiner stolzesten Momente war die Auswahl meiner Arbeiten für die Xposure-Ausstellung in einer renommierten Galerie. Das war eine Bestätigung meiner künstlerischen Vision und ein Beleg für die Stärke minimalistischer Fotografie. Dass meine Bilder gemeinsam mit Werken bekannter amerikanischer Fotografen wie Steve McCurry und James Nachtwey gezeigt wurden – und von namhaften Persönlichkeiten der Fotoszene für diese Biennale ausgewählt wurden – war für mich eine besondere Ehre.

Wie sehen Sie die Weiterentwicklung Ihrer Arbeit in den kommenden Jahren?

„ Besonders reizt mich das Experimentieren mit unterschiedlichen Materialien und Techniken.“

Gibt es neue Projekte oder Richtungen, die Sie gern erkunden möchten?

Ich freue mich darauf, die Möglichkeiten der minimalistischen Fotografie weiter auszuloten. Besonders reizt mich das Experimentieren mit unterschiedlichen Materialien und Techniken, um noch haptischere und immersivere Bildwelten zu schaffen. Außerdem hoffe ich, mit anderen Künstlern und Designerinnen zusammenzuarbeiten, um interdisziplinäre Projekte zu realisieren.