Tony Rizzi(* 1965) Menschen, Begegnungen und Performances mit der Kamera fest. Als Tänzer kam er 1985 zum Ballett Frankfurt unter der Leitung von William Forsythe. Bald darauf wurde die Fotografie für ihn zu einer weiteren eigenständigen künstlerischen Praxis und zu einer Möglichkeit, Verbindungen zu schaffen und flüchtige Momente festzuhalten.
Polaroids und Fotocollagen von den 1990er-Jahren bis heute treffen auf frühe Schwarz-Weiß-Fotografien von der Welt des Balletts, Videos und Installationen. Im Mittelpunkt stehen Porträts, Performances, Freundschaften, Liebesbeziehungen, Familie und queere Communities. Ein besonderer Höhepunkt ist „ Living Room“, eine Installation aus mehr als 6.000 Polaroids, die erstmals öffentlich präsentiert wird.
Die Schau vereint erstmals die ganze Vielfalt seines fotografischen Werkes und eröffnet einen immersiven Zugang zu Rizzis Universum.