Ebisu Iwa und Daikoku Iwa im Japanischen Meer: Zwei heilige Felsen, die den Göttern der Fischer und des Reichtums ähneln und als Glücksbringer gelten.
Wie sieht Ihr technisches Set-up genau aus? Das ist eher unspektakulär, aber ohne ein paar entscheidende Werkzeuge würden meine Bilder wahrscheinlich ganz anders aussehen. Das wichtigste Element neben der Kamera und dem Stativ ist für mich ganz klar der Graufilter.
Ich arbeite mit unterschiedlich starken ND-Filtern, um sehr lange Belichtungszeiten zu ermöglichen. Dadurch verwandeln sich bewegte Elemente wie Wasser oder Wolken in weiche, fast fließende Flächen. Alles, was eigentlich unruhig oder hektisch wirkt, wird visuell beruhigt. Übrig bleiben dann oft nur noch die klaren Strukturen und Formen eines Motivs – und genau das interessiert mich besonders.
Das wichtigste Element neben der Kamera und
Auf welche Bildelemente achten Sie? Mich zieht es oft ans Wasser. Häfen, Küsten oder Uferbereiche haben für dem Stativ ist für mich ganz klar der Graufilter. mich eine besondere Anziehungskraft. Dort finde ich häufig kleine, unscheinbare Elemente – eine Treppe im Wasser, eine alte Struktur, ein einzelnes Objekt –, die im Alltag kaum jemand wahrnimmt. Durch die lange Belichtungszeit und die reduzierte Bildsprache werden diese Dinge plötzlich zu Hauptdarstellern im Bild.
Japan spielt in Ihrem Portfolio eine zentrale Rolle. Warum? Fotografisch interessiert mich Japan vor allem wegen seiner außergewöhnlichen Kontraste. Auf
Fotoworkshop in Livorno: Regen sorgt für stimmungsvolle Spiegelungen und zeigt die Terrasse am Meer von ihrer schönsten Seite. engstem Raum treffen hier Welten aufeinander: jahrhundertealte Tempel und Schreine stehen nur wenige Schritte von futuristischen Metropolen entfernt, traditionelle Rituale existieren parallel zu modernster Technologie. Was mich aber vielleicht am meisten fasziniert, ist die Atmosphäre dieses Landes. Es gibt Orte in Japan, die eine außergewöhnliche Stille ausstrahlen – selbst mitten in großen Städten.
Sie geben immer wieder Workshops, in denen Sie Ihre Arbeitsweise weitergeben. Wo kann man von Ihnen lernen? Die Frühjahrs-Workshops sind abgeschlossen. Als Nächstes geht es
Pisa: Ein oft fotografiertes Motiv erscheint durch die Linse von Ronny Behnert in einer unverkennbaren Bildsprache. im September nach Tallinn – dort sind allerdings nur noch wenige Plätze frei. Für 2027 und 2028 stehen bereits viele Termine fest: von Berlin über Sylt und die französische Atlantikküste bis nach Venedig und Portugal. Weitere Informationen und Termine gibt es auf www. bewegungsunschaerfe. de und auf meinem Instagram-Kanal.