Dieser Kontrast sorgt unter anderem für Plastizität. Helle Flächen heben sich von dunklen gut ab.
Auch der Hell-Dunkel-Kontrast gehört zu den Farbkontrasten, obwohl es in erster Linie gar nicht zwingend um Farbeindrücke geht, sondern um deren Intensität oder, mit anderen Worten, um ihre Helligkeit. Interessant ist hierbei, dass der Hell-Dunkel-Kontrast auf bunte Bilder ebenso angewendet werden kann, wie auf schwarz weiße Aufnahmen, denn sobald Farben unterschiedlicher Helligkeit aufeinandertreffen, entsteht ein solcher Kontrast. Dabei darf die Frage gestellt werden, ob Schwarz und Weiß überhaupt zu den Farben gezählt werden.
Für die Antwort hilft der schöne Begriff „ unbunt“: Sowohl Schwarz als auch Weiß und Grau gehören zu den unbunten Farben. Da der Hell-Dunkel-Kontrast besonderes gern in der Schwarzweiß- Fotografie seine Anwendung findet, ist er für Fotografen sehr wichtig.
Das Spiel mit Lichtkontrasten wurde bereits in Grafik und Malerei der Spätrenaissance eingesetzt. Als Chiaroscuro( aus dem Italienischen, „ hell-dunkel“) wurde dabei das damals neu entwickelte Gestaltungsmittel bezeichnet, das sich durch starke Hell-Dunkel-Kontraste hervorhob. Helle Farben streben nach vorn, dunkle eher nach hinten( bei Silhouetten eher umgekehrt). Die daraus resultierende Plastizität verleiht dem Bild Tiefe, Konturen heben sich deutlich voneinander ab.
WARUM DIESES FOTO FUNKTIONIERT
Venedig ist ohne Gondeln nicht vorstellbar. In diesem Foto wurde das Boot besonders gut integriert.
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1 Die Kirche Santa Maria della Salute ist ein Wahrzeichen von Venedig. Bei diffusem Licht wirkt das Bauwerk fast unscheinbar. Hier bietet sie den hellen Hintergrund für die Gondel.
2 Durch die wie eine Silhouette dargestellte Gondel wirkt das Bild plastisch. Dunkle und helle Flächen trennen sich klar von einander ab, die Konturen sind dadurch gut zu erkennen.