Als Fotograf hatte Andy Earl die größten Künstler seiner Zeit vor der Kamera. Wir sprachen mit ihm über seine Arbeit und seine letzte Ausstellung.
Interview: Niall Hampton, Übersetzung: Sarah Alexandra Fechler, Fotos: Andy Earl
Andy Earl wuchs in Sussex in
England auf und arbeitete zunächst als Mechaniker für den britischen Formel- 1-Rennfahrer James Hunt. Anschließend tauschte er den Schraubenschlüssel gegen den Kameraverschluss ein, als er ein Kunststudium am damaligen Trent Polytechnic( heute Nottingham Trent University) in Nottingham aufnahm. Nach seinem Abschluss verschaffte ihm eine Ausstellung in der renommierten Londoner Photographers’ Gallery seinen ersten Auftrag für ein Albumcover. Seitdem hat er viele der größten Musikstars fotografiert und 20 Musikvideos für Künstler gedreht, darunter die Rolling Stones.
Andy Earl fotografierte mehr als 120 Albumcover für Künstler und Bands aus dem gesamten musikalischen Spektrum und arbeitete dabei mit bekannten Persönlichkeiten. Pink Floyd, Prince, Madonna, Johnny Cash und Robbie Williams sind nur einige der Namen, mit denen er in den vergangenen vier Jahrzehnten zusammentraf. Seine Bilder prägten die visuelle Identität dieser Künstler entscheidend mit. Ob er Musikgrößen porträtiert oder tatsächliche Majestäten – auch König Charles III. saß bereits vor seiner Kamera –, stets wird seine Begeisterung für die Fotografie spürbar.